Presseerklärung 25.11.2015: Saeed Amireh in Berlin: Einladung zu Pressekonferenz

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Presseerklärung

Saeed Amireh in Berlin

Gewaltfreier Aktivist aus Ni’lin Westjordanland

1. Dezember im Theater X, Wiclefstraße 32 (Moabit)

Pressekonferenz am 2. Dezember

Der Palästinenser Saeed Amireh wurde 1991 in dem Dorf Ni’lin, westlich von Ramallah, geboren. Sein Dorf liegt in den C- Gebieten, den 62% des Westjordanlands die unter voller israelischer Militärkontrolle stehen und stark von den umliegenden Siedlungen sowie der Mauer beeinträchtigt werden.

Saeed ist mit seinen fast 24 Jahren bereits eine wichtige Figur in der palästinensischen Bürgerbewebung im Westjordanland. Die Inhaftierung seines Vaters brachte ihn mit 17 Jahren dazu sich durch soziale Medien an die Welt zu wenden. Im Selbststudium brachte er sich Englisch bei und mobilisierte internationale Unterstützung, um die Kaution für seinen Vater und andere politische Häftlinge zahlen zu können.Der Palästinenser Saeed Amireh wurde 1991 in dem Dorf Ni’lin, westlich von Ramallah, geboren. Sein Dorf liegt in den C- Gebieten, den 62% des Westjordanlands die unter voller israelischer Militärkontrolle stehen und stark von den umliegenden Siedlungen sowie der Mauer beeinträchtigt werden.

Aufgrund der Teilnahme an Demonstrationen gegen die Besatzung und den Mauerverlauf wurde auch Saeed selbst inhaftiert. Als ehemaliger politischer Gefangener und Menschenrechtsverteidiger berichtete er auf Konferenzen und Vortragsreisen in Schweden, Norwegen, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Australien über das Leben der Palästinenser unter israelischer Militärbesatzung und die Rolle des gewaltlosen Widerstands. Zudem gibt er Workshops, in denen er anderen Dörfern und Gemeinden Formen des gewaltlosen Widerstands nahebringt.

Im November und Dezember 2015 befindet sich Saeed Amireh auf Vortragsreise in Deutschland und Tschechien. Am 01. Dezember wird er bei einer Vortragsveranstaltung im Theater X, Wiclefstraße 32 in Berlin-Moabit auftreten. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr mit einem Kulturprogramm. Ab 19.00 Uhr wird Saeed Amireh über die jüngsten Entwicklungen in Palästina und die Rolle von Widerstand und Solidarität sprechen.

Am 02. Dezember wird es eine Pressekonferenz im Bundestag geben (11 Uhr, Unter den Linden 50, Raum 3013). Akkreditierungen können bei Inge Höger unter inge.hoeger.ma03@bundestag.de vorgenommen werden. Im Anschluss an die Pressekonferenz wird Saeed Amireh ab 12.00 Uhr im Bundestag empfangen. Zu einer Veranstaltung in arabischer Sprache lädt der Palästinensische Studentenverein Berlin Brandenburg von 15.00 bis 16.00 Uhr ins Orienthaus in der Lübecker Str. 14, 10559 Berlin. Zum Abschluss seines zweitägigen Aufenthalts in Berlin wird Saeed Amireh von Amnesty International Berlin empfangen und wird dort seine Arbeit vorstellen.

Zu den Unterstützen seiner Vortragstour gehören u.a.:  Amnesty International (Berlin und Neuss), ATTAC (Berlin und Bielefeld), BDS Berlin, Berlin Academic Boycott, Initiative Grenzen Los, Institut für Palästinakunde e.V., Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig: Nahost Kommission, Izquierda Unida Berlin, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Jugendtheater Büro Berlin, Leserinitiative Publik-Forum, DIE LINKE (BAK „Gerechter Frieden in Nahost“, Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Kreisverband Herford, LAG Berlin Internationals), linksjugend [‘solid] Westberlin, Palästinensischer Studentenverein Berlin-Brandenburg, pax christi Limburg, Pfarrgemeinde St Konrad Neuss, Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen.

Saeed Amireh spricht u.a. bei der Tagung „Friedenspotentiale abrahamitischer Religionen“ der Evangelischen Akademie im Rheinland und beim Kasseler Friedensratschlag.

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